Aktuelle GdW-Zahlen zu Kostensteigerungen unterstreichen Handlungsbedarf. Das Benchmarking von Betriebskosten ist ein erfolgreicher Hebel zu spürbarer Kostenreduzierung. Dies belegt eine aktuelle Auswertung der von der TREUREAL GmbH betriebenen Datenbank immobench.de mit Kostendaten von inzwischen über 200.000 Mieteinheiten.
Während die Kostenauswertungen des Bundesverbandes deutscher Wohnungsunternehmen GdW von 2001 bis 2004 stabil Betriebskosten von mehr als 2 Euro/m²/Monat für in Mitgliedsunternehmen gemieteten Wohnraum auswiesen (in 2001: 2,06; 2002: 2,03; 2003: 2,09, 2004: 2,11 Euro/m²/Monat), liegen die Kennzahlen von in immobench.de hinterlegten Wohneinheiten aktuell nur bei 1,64 Euro/m²/Monat (2001: 1,59; 2002: 1,57, 2003: 1,57 Euro/m²/Monat).
Noch auf seiner Jahrespressekonferenz Anfang Juli hat der GdW bei den Betriebskosten auf Kostensteigerungen zwischen 2000 und 2005 von bis zu 46 Prozent hingewiesen. "Der Handlungsbedarf steigt. Die immobench-Zahlen zeigen jedoch, dass aktives und durch ein Benchmarking gelenktes Betriebskostenmanagement zu spürbaren Entlastungen der Mieter und damit zu Möglichkeiten zur Renditeverbesserung bei den Immobilieneigentümern führt", erklärte Wolfgang Wingendorf, Geschäftsführer der TREUREAL, die die Benchmarking-Datenbank immobench.de seit einigen Jahren betreibt.
Die Betriebskosten-Datenbank immobench.de wird zurzeit von rund 70 Immobilien- und Wohnungsunternehmen genutzt. Sie liefert durch Vergleiche den Nutzern Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten im eigenen Immobilienbestand. Die Auswertung der Datenbank immobench belegt inzwischen klar den kostenreduzierenden Effekt, den diese Unternehmen mit einem aktiven Betriebskostenmanagements erzielen.
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